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Therapie Lanzarote
Neues
vom Centro de Terapia Antroposófica auf Lanzarote
So wie in Deutschland möglichst oft die Kliniken,
mit denen wir im Bundesverband schon lange zusammenarbeiten, auch neue
Einrichtungen und soweit es möglich ist, auch Praxen und Anbieter,
Hersteller und Vertreiber, der von uns nach Prüfungen eingestuften
probaten Produkte aufgesucht werden, so wird auch das Centro de Terapia
Antroposófica in Puerto del Carmen, Lanzarote, immer wieder besucht. Wichtig ist dort zu erfahren, was es an Neuerungen
gibt, ob sich die dort zur Anwendung kommende Diagnose und Behandlung verändert
hat und auch, ob sich die Patienten und Gäste des Hauses wohl fühlen,
das angetroffen haben, was u. a. auch über unsere Mitgliederzeitung immer
wieder berichtet wird. Ein neuer Arbeitsbesuch im Centro wurde von mir vom
21. bis 28. August 2010 durchgeführt. Früher waren es die enorm teuren Flugkosten, ob nun
mit TUI, Condor oder Air Berlin, die selten unter 450,- Euro für den Hin-
und Rückflug buchbar waren. Da ist es heute mehr als vom Preis her
angenehm, wenn man die "Billigflieger" nutzt, z. B. die
Fluggesellschaft Raynair, die von Deutschland aus von verschiedenen
kleineren Flughäfen Direktflüge nach Arrecife auf Lanzarote anbietet. Nach etwa vier Stunden Flugzeit ist man auf Lanzarote
und mit dem Taxi oder einem direkt am Flughafen angemieteten Pkw kommt man
innerhalb von gut 10 Minuten am Centro an.
Lanzarote hat sich in den letzten Jahren sehr verändert,
was das Touristenaufkommen betrifft. Waren es früher sehr viele deutsche Urlauber, welche
die Kanareninsel besuchten, so haben heute englische und skandinavische Gäste,
aber auch die Spanier vom Festland, dieses Eiland für sich intensiv
entdeckt. Oft, was früher anders war, kommt man tatsächlich
nur - ist man der spanischen Sprache nicht mächtig - in Restaurants
und Geschäften nur mit Händen und Füßen sich verständigend klar, will
man speisen oder etwas einkaufen. Anders im Centro de Terapia Antroposófica -
hier spricht die Verwaltung, der Arzt , Herr Dr. med. Karl Kunze, die
Bediensteten des Ärztehauses und der Restauration deutsch. Auch findet man in der Anlage nicht das hektische
Treiben, so wie man es auf Wegen und Plätzen in den touristisch stark
frequentierten Orten wie Puerto de Carmen, Costa Teguise oder an der Playa
Blanca erlebt.
Einige Patienten und Gäste des Centro hatten uns
mitgeteilt, dass sie sich mit dieser Art der Medizin einfach nicht
identifizieren konnten, was Grund genug war, diese Art der Behandlung
einmal näher zu hinterfragen. Sehr schön und anschaulich erklärte mir Herr Dr.
med. Karl Kunze die Philosophie dieser Medizin: Kommt ein Mensch in ein
Krankenhaus, dann wird er zum Patienten. Findet man bei der Diagnose die Ursache der
Erkrankung, mutiert er vom Patienten zum Organ. Dabei nicht genug, denn
werden Biopsien oder feingewebliche Untersuchungen durchgeführt, geht die
Degeneration weiter bis er zur "Zelle" wird. Hier erwartet nun der Patient von seinem Arzt, dass
er ihn gesund macht, damit er wieder das Krankenhaus verlassen kann. Die antroposófische Medizin versucht nun diesen
degenerativen Zustand umzukehren, dass eben der Mensch, der als Mensch zur
Behandlung kommt, auch das bleibt, was er ist - ein eigenverantwortliches
Wesen, dass sich mit seiner Krankheit auseinander zu setzen hat und sich
aktiv in das therapeutische Geschehen einbindet. Dieses fällt oft schwer, vor allem dann, wenn man
seine Krankheit bis dato durch den schulmedizinisch ausgerichteten
Mediziner hat behandeln lassen - nach dem Motto: "Doktor, ich bin krank - mach mich gesund!" In vielen Gesprächen mit Patienten, die sich dieser
Medizin bei ihrem Aufenthalt geöffnet haben, erfuhr ich, dass es
wohltuend und auch sehr hilfreich wäre, einmal eine ganz andere Form der
Medizin kennen zu lernen und sie an sich mit Eigenaktivität applizieren
zu lassen. Andere Gäste erklärten mir aber umgekehrt, dass sie
schon wiederholt im Centro waren, die antroposófische Medizin ausprobiert
haben, hier aber keinen Zugang zu dieser Art der Medizin gefunden haben.
Sie kommen nun in Abständen, halt nur als Gäste in die Anlage, um Kraft
und Energie zu tanken, schauen sich das Ärztehaus, das in der Anlage
platziert ist, heute nur von außen an.
Dr. Kunze wird sich mit seinen deutschen Kollegen in
Verbindung setzen, wird dazu auch die "Aktionstage" des
Verbandes nutzen und künftig will er z. B. die Weiterbehandlung von AHIT®-Patienten,
die in Deutschland mit der Behandlung begonnen haben, weiterführen. Wir wissen (Herr Dr. med. Horst Kief auch), dass die
AHIT®-Therapie, die sich ja ähnlich, wie die Homöopathie,
mit verschiedenen Verdünnungen bei der Behandlung appliziert wird (in der
Regel von der D4 zur D0 um die Lysate), sich unter Einfluss von einem
Heilklima wesentlich schneller behandeln lässt, was in Deutschland zu
Verstärkungen der Krankheitsbilder führen würde. Patienten, die sich von Dr. med. Bissahard in
Jordanien am Toten Meer behandeln ließen, Patienten, die über viele
Wochen in Spanien und (ein aktueller Fall) in Portugal lebten, haben
dieses bestätigt. Sie konnten sich binnen weniger Wochen die einzelnen
Verdünnungen schneller zuführen, sei es die orale Therapie mit Tropfen
der Lysate oder sei es die Behandlung mit subkutanen Injektionen. Auch will Dr. med. Karl Kunze das Angebot auf dem
Sektor der Darmsanierung intensivieren und will mit den Verantwortlichen
des L+S Labors Enterosan® bei den Aktionstagen Abstimmungen
treffen. Selbst im Haus hat man die Entwicklung einer neuen
Salbe und Lotion vorangetrieben. Durch Zufall hatte vor ein paar Jahren
eine Schweizer Krankenschwester, die Gast im Hause war, die "Mittagsblume"
auf der Insel entdeckt. In der Blüte der Mittagsblume befindet sich eine
wässrige Flüssigkeit, die sich leicht seifig anfühlt. Mit dieser Flüssigkeit
und entsprechenden Trägersubstanzen hat man in Gemeinsamkeit mit der
Universitätsklinik Herdecke, die bekanntlich antroposófisch ausgerichtet
ist, die Produkte weiter entwickelt und leider nur empirische Erkenntnisse
bis heute zusammengetragen. Eine Studie mit dieser neuen Salbe und Lotion
ist ebenfalls angedacht, wobei ich vom Verband aus Hilfe angeboten habe
und einer Anwendungsbeobachtung nichts entgegenstehen würde.
Zum 1. September 2010 haben die Betreiber des
Restaurant in der Anlage aus Altersgründen ihre Arbeit eingestellt und
der neue Betreiber "Simon" mit seinem Team, das ich noch kennen
lernen durfte, möchte beim Angebot der Speisen wieder in die
Vollwertigkeit zurück kehren, möglichst vieles von selbst angebauten
Produkten auf der Finca des Centro nutzen, womit er seine Gäste verwöhnen
will. Der Obst- und Gemüseanbau auf der Finca erfolgt
bio-dynamisch, und das eine oder andere an Ernteerträgen konnte, bei Frau
Birgit Otto im Bioladen, in der Anlage schon eingekauft werden.
Ein kleines Schlüsselerlebnis durfte ich im Centro
auch haben: Ich war gleich am Sonntag, einen Tag nach meiner Anreise, im
Programm vorgemerkt für einen Vortrag "Gesunder Darm - gesunder
Mensch". Es war
erfreulich, dass doch eine Anzahl an Gästen und Patienten den herrlichen
Abend am Sonntag, im Vortragsraum des Centro, der Einladung gefolgt waren.
Das Ehepaar hatte im Frühjahr unsere Unterlagen und
eine Leseprobe, der Mitgliederzeitung Nr. 54, erhalten. "Ob man denn auch Mitglied geworden sei?" -
so fragte ich. Dieses wurde verneint. Man habe eben nur jetzt drei
Wochen Urlaub in der Anlage gebucht. Ich gab dem Ehepaar nun die Ausgabe Nr. 55 und schlug
die Seite 27 auf, wo die Nachlässe (Rabatte) für Mitglieder ausgedruckt
sind, die mit der Verwaltung vereinbart wurden. Man hatte für den dreiwöchigen Aufenthalt im Centro
einen Betrag von 1.638,- Euro bezahlt. Durch den für Mitglieder eingeräumten
Rabatt wären es nur 1.255,- Euro gewesen – man hätte also, wäre man
Mitglied geworden, satte 383,- Euro eingespart! Dass der Gast die neue Ausgabe der Mitgliederzeitung
nicht vor Wut in die Ecke geworfen hat, lässt sich leicht nachvollziehen. Dafür bedankte sich am nächsten Morgen ein junges
Paar aus Köln, dass es durch die Mitgliedschaft bei dem 14-tägigen
Aufenthalt nun 229,- Euro eingespart hat. Ich konnte mit der Verwaltung vereinbaren, dass das
Nachlassangebot im Centro in leicht modifizierter Form auch im Jahr 2011
angeboten werden kann, wenn man zwischen dem 1. Mai und dem 30. September
seinen Urlaub / seine Kur im Centro machen will. Besucht man Lanzarote, ich kann es nur immer wieder
betonen, sollte man sich unbedingt einen Mietwagen für ein paar Tage oder
für die Zeit der Verweildauer ausleihen. Auch hier kann immer wieder nur
darauf hingewiesen werden, dass die Verwaltung vom Centro mit zwei
Anbietern von Mietwagen für Gäste des Hauses Sonderkonditionen
abgeschlossen hat.
Diese Palmenallee sieht man, fährt man von
Puerto del Carmen Richtung Playa Blanca durch den Ort Yazia (wäre doch
was für die Volksbanken und dem Slogan: "Wir machen den Weg frei") Für meinen Mietwagen, einen Mitsubishi Colt mit
Klimaanlage (viertürig), in einem sehr guten Zustand was Reifen, Bremsen
und Lenkung betrifft, zahlte ich (er wurde mir am Flughafen nach Ankunft
übergeben und ich stellte ihn beim Rückflug am Airport wieder ab) für
eine Woche insgesamt 150,- Euro - das Tanken macht auf Lanzarote Spaß: 89
Cent kostet der Liter bleifreies Benzin. Ein Gast, der einen Opel Corsa "frei"
gebucht hatte, bezahlte für
14 Tage, die er sich das Fahrzeug geliehen hatte, knapp 550,- Euro! Um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erleben,
steht ein gutes Straßennetz auf der Insel zur Verfügung. Man sollte
unbedingt die Playa Blanca im Süden der Insel besuchen und auch die
dortigen Playa del Papagayo, zurückfahrend nach El Golfo, vorbei am
Mirador Salinas, die zum Weltkulturerbe gehört, wo aber heute noch aktiv
Salz vom Atlantik ausgebeutet wird, der Timanfaya-Nationalpark, wo die
Vulkane unter der Erde noch aktiv sind, das Mirador del Rio im Norden der
Insel mit Blick auf La Graciosa, der kleinen vorgelagerten Insel und einen
Weitblick auf den Atlantik.
Das Haus, des durch einen tragischen Autounfall ums
Leben gekommenen Künstler Cäsar Manrique, der die Insel erheblich geprägt
hat, ein Haus, das in einer Lavablase gebaut ist, das Weinbaugebiet La
Geria und die Lavahöhle Jameos del Aqua, den Kakteengarten Jardin del
Cactus und die frühere Inselhauptstadt Teguise und letztlich auch ein
Besuch auf der Finca Lomos Altos, sollten besucht werden.
Die Kanarischen Inseln werden auch "Inseln des ewigen Frühlings" genannt, weil quasi ganzjährig mäßige Temperaturen herrschen und reist man zur Winterzeit, wenn es hier in Deutschland klirrend kalt und ungemütlich ist, empfangen einen die Kanaren mit angenehmen Temperaturen. Wer mehr von der Insel, vom Centro, von der Therapie
wissen will, kann sich gern über die Bundesgeschäftsstelle an mich
wenden. Natürlich kann man sich auch über das Centro
de Terapia Antroposófica zu weiteren offenen Fragen informieren. --------------------------------------------------------------------- aktuelle Berichte:
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