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| Therapie Lanzarote Besuch im Centro de Terapia Antroposòfica in Puerto del Carmen/Lanzarote Hundertausende deutsche Touristen besuchen Jahr für Jahr die Kanarischen Inseln, die auch die "Inseln des ewigen Frühlings" genannt werden, und das zu recht. Quasi von allen Deutschen Flughäfen kann man nach einer Flugzeit von durchschnittlich gerade einmal vier Stunden die Kanaren erreichen. Man erlebt auf den Kanaren ganzjährig ein mildes und niederschlagsarmes Klima, und selten steigen die Tagestemperaturen im Sommer höher als + 30 ° C. Auch im Winter fällt das Quecksilber selten unter + 17 ° C, und die Temperaturen des Atlantik liegen in aller Regel zwischen + 17 und 22 °C, so dass auch ein Bad im Meer in den Wintermonaten möglich ist, wenn man nicht zu kälteempfindlich ist. Durch die Passatzone weht auf den Kanaren immer ein frischer Wind. Wenn wir von den Kanarischen Inseln sprechen, dann denken viele zuerst an Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, und oft - wenn man die Insel Lanzarote nennt - hört man, dass dieses ja nur eine schwarze Lavawüste sei. Die Inselgruppe der Kanaren umfasst natürlich auch noch die Inseln Las Palmas, La Gomera und El Hierro. Während man alle Insel der Kanaren von Deutschland aus mit dem Flugzeug innerhalb von etwa vier Flugstunden erreicht, kann man zur Zeit La Gomera und El Hierro, die Kleinste der Kanaren, nur mit dem Schiff oder der Fähre erreichen. Nennt man nun Lanzarote, sollte man die im Norden der Insel vorgelagerte Insel La Grarciosa (die Schöne) nicht vergessen, und eine Lavawüste ist Lanzarote nun wirklich nicht. Man fliegt von Deutschland nach Arrecife, und der Flugplatz liegt ca. 15 Autominuten vom Centro, dem der Besuch von Jürgen Pfeifer gilt, entfernt. Nach den letzten großen Vulkanausbrüchen auf der Insel in den Jahren 1730 bis 1736 und 1824 ist die Westküste tatsächlich weitgehend eine Lavawüste, die etwa 23 % der Fläche von Lanzarote bedecken, und in dem sich der Nationalpark Timanfaya – vor allem durch die Arbeit des Inselkünstlers Cäsar Manrique etabliert hat, befindet. Diesen Nationalpark sollte man unbedingt besuchen, und eine Busfahrt durch die Feuerberge (Montanas del Fuego) ist im Eintrittspreis, den man bei der Einfahrt bezahlen muss, schon enthalten. Aber auch neben dem Nationalpark Timanfaya hat die Insel noch sehr viel zu bieten, und Jürgen Pfeifer, der die Insel nach nunmehr 17 Besuchen, teilweise als Urlauber, teilweise um das Centro zu besuchen, kennt, rät jedem Besucher, sich für mindestens drei Tage einen Mietwagen zu leisten, um die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der Insel zu erleben. Das Straßenetz auf Lanzarote ist bestens ausgebaut, und das Ausleihen eines Fahrzeuges im Segment, z. B. eines Opel Corsas mit Vollkasko und ohne Kilometerbegrenzung, schlägt als Tagespreis mit etwa 45,- € zu Buche. Nimmt man für sieben Tage einen Mietwagen dieser Kategorie in Anspruch, bucht den PKW im Centro, das mit zwei Mietwagenfirmen zusammenarbeitet, so hat man etwa 175,- € zu bezahlen – erhält das Fahrzeug vollgetankt an das Centro gebracht, und muss es vollgetankt wieder abgeben. Da macht das Autofahren sogar noch Spaß, denn der Liter Normalbenzin kostet auf Lanzarote zur Zeit 0,92 €! Wenn man sich eventuell schon zu Hause einen Reiseführer für Lanzarote kauft, wird man erfahren, dass ein unbedingtes Muss, der Besuch,des Mirador del Rio im Norden von Lanzarote ist, ein Aussichtpunkt auf die schon genannte kleine Insel La Grarciosa. Die Jameos del Aqua, eine Unterwasserhöhle, die man bei der Rückfahrt Richtung Puerto del Carmen an der Inselwestseite nicht verfehlen kann, die auch vom Künstler Manrique gestaltet wurde, sollte auf der Bereisung der Insel ebenfalls nicht ausgelassen werden so-wie auch das Haus des bei einem Verkehrsunfall um Leben gekommenen Künstlers, das in der Urbanisation San Bartholome zu finden ist. Das Haus hat Manrique in eine so genannte Lavablase integriert. El Golfo, der ins Meer abgerutschte Lavakrater, wodurch ein grüner See mit Fischbesatz an der Ostküste der Insel entstand, und auch die Playa del Papagayo im Süden der Insel neben dem Ort Playa Blanca, sollte man sich ansehen, und auch einen Trip durch La Geria, dem Weinanbaugebiet in der Inselmitte muss man gesehen haben, und gelangt so an die frühere Inselhauptstadt Teguise, wo jeden Sonntag ein Marktfest steigt, dass man unbedingt gesehen und mindestens einmal erlebt haben muss. Zum Weltkulturerbe gehört die Salinas del Janubio im Westen der Insel, und auch der Jardin de Cactus sollte, genau wie Haria, im Tal der 1000 Palmen nicht ausgelassen werden, wenn man per Mietwagen die Insel bereist. "Von wegen schwarze Lavawüste" sagt Jürgen Pfeifer. Von den Playas del Papagayo im Süden der Insel bis hoch nach Orzola, dem nördlichsten Ort von Lanzarote, zieht sich im Osten der Insel, 140 Kilometer entfernt von der marokanischen Küste von Afrika, immer wieder ein wunderschöner Sand- und Lavastrand entlang des Antlantiks. Dabei ist die Insel nur ca. 60 Kilometer von Nord nach Süd und ca. 22 Kilometer von Ost nach West groß. "Lanzarote ist so abwechslungsreich, da sollte man den Fotoapparat oder gar die Filmkamera auf keinen Fall zu Hause lassen", so schwärmt Jürgen Pfeifer, der Lanzarote immer als "seine Insel" bezeichnet. Gerade Puerto del Carmen, im Südosten der Insel gelegen, quasi in der Inselmitte, bietet sich für die Bereisungen der Insel sehr schön an, und in Puerto del Carmen finden wir nun auch das Centro de Terapia Antroposòfica. Sehr wohltuend ist, dass das Centro ca. 800 m vom Ortskern Puerto del Carmen, etwas ober- und außerhalb, liegt.
Blicke in die parkähnlich angelegte Anlage vom Centro Eine bergseits des Centro gelegene Straße ist zwar recht gut mit Auto- und Busverkehr frequentiert, aber durch die Doppelverglasungen, die zwischenzeitlich alle Zimmer des Centro haben, kaum störend. Das Centro ist in die Apartamentos-Anlage "Tamarindos" eingebunden, ein Apartmenthaus mit insgesamt 50 Apartments. Überwiegend haben die Apartments ein kombiniertes Wohnzimmer mit Küchenzeile, einem Schlafzimmer und Badezimmer. Einige Apartments haben zwei Schlafzimmer. Einen wunderschönen Blick hat man über die Anlage bis hinaus auf den Atlantik, wenn man im Obergeschoss der Anlage sein Apartment hat Die Apartments sind zweckmäßig ausgestattet. Allerdings wird man ein TV-Gerät oder Radiogeräte in den einzelnen Apartments vergeblich suchen. Die Centro-Anlage ist ein Ort der Ruhe und Entspannung, ein kleine Oase mit einer wunderschön angelegten parkähnlichen Gartenanlage, in der zwei Swimmingpools integriert sind. Eine große Sandkiste, eine Schachecke, und das beheizte und überdachte Meerwasserschwimmbecken, das es auch in der kälteren Jahreszeit genutzt werden kann, runden die Anlage als solches ab. Die Sandkiste wird von den Kindern gern genutzt Man kann die Anlage als sehr familiefreundlich bezeichnen. Die Kinder können in der Anlage überaus behütet spielen, müssen sich allerdings auch an vorgegebene Ruhezeiten halten, in denen nicht getobt werden soll. Diese liegen morgens vor 9.00 Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr, und dann wieder nach 20.00 Uhr.
Ein Blick auf die beiden Swimmingpools in der Anlage vom Centro In der Anlage befindet sich ein Bio-Laden, der von Frau Otto gelenkt und geleitet wird. Hier kann man als Selbstversorger gute und qualitätsmäßig hochwertige Lebensmittel und viele Dinge des täglichen Bedarfes einkaufen. Frau Otto an ihrem Arbeitsplatz im Bioladen Als Selbstversorger kann man natürlich auch für entsprechende Einkäufe die diversen Supermärkte nutzten, die unweit vom Centro liegen. Zum Centro gehört noch die Finca Lomos Altos (das heißt langer Rücken). Hier stand auch die Wiege vom Centro, was auf das Ehepaar Enrique und Liselotte Winzer zurückgeht. Herr Winzer lebt heute auf seiner Finca, seine Frau verstarb 2004 nach einem langen Krebsleiden. Die Finca Lomos Altos, auf der alles begann, kann heute auch als Urlaubs- und Kurdomizil genutzt werden. Sie liegt etwas drei Kilometer vom Centro entfernt und kann heute ca. 40 Gäste aufnehmen. Viele Lebensmittel im Bioladen von Frau Otto stammen von der Finca Lomos Altos, wo biologischer Landbau betrieben wird. Im Centro gibt es ein Restaurant, wo dem Gast vom Frühstück, über das Mittag- und Abendessen biologische Vollwertprodukte zum Verzehr angeboten werden. Das hat natürlich seinen Preis, und für ein Frühstück bezahlt der erwachsene Gast 10,- €. Das Ehepaar Christine und Dieter Mohaupt betreiben die Gaststätte im Centro, überwiegend werden hier biologisch wertvolle Lebensmittel zu den Mahlzeiten serviert Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet steht den Gästen in der Gaststätte morgens zur Verfügung Im Therapiehaus des Centros werden viele Kuren angeboten, und über die Homepage vom Centro in Lanzarote kann man sich informieren, welche Behandlungen man in Anspruch nehmen will. Die Palette reicht von Kuren zur Behebung eines Burn-out-Syndromes über degenerative Gelenkerkrankungen bis zu Behandlungen und Kuren, auch für Mutter und Kind bei der Neurodermitis. Dabei vertritt auch der das Centro leitende Arzt, Herr Dr. med. Kurt Kunze, den Leitsatz, dass die Natur bei der Gesundung hilft, und hier ist nicht zuletzt das hervorragende Klima auf Lanzarote zu nennen. Die UNESCO hat deshalb auch der Insel das Prädikat "Biosphären-Reservat" verliehen, und der Gedanke des Hauses um seine kranken Gäste hat heute noch die Bedeutung wie in den Gründerjahren, nämlich: "Kranken Menschen ein kostengünstiges, möglichst umfassendes Behandlungskonzept auf der antroposofischen Grundlage anzubieten." Weiter Auskünfte zum Haus, zur Therapie können natürlich direkt im Centro telefonisch eingeholt werden. Auch der Bundesverband, Jürgen Pfeifer speziell als Kenner des Hauses, beantwortet gern alle offenen Fragen, die sonst den Rahmen des Berichtes gesprengt hätten. Im Centro werden Irene Heinzle, die auch für die Reservierungen zuständig ist, Herr Wolfgang Nott, der Geschäftsführer, und an der Rezeption Fridolin Diebold und Peter Kühn, angenehme Gesprächspartner sein. Kontakte zum Centro sind unter Tel. 0034 928 512842 möglich, und weitere Informationen finden sich auf der Homepage vom Centro www.centro-lanzarote.de und auf unserer Linkseite unter www.neurodermitis.net --------------------------------------------------------------------- aktuelle Berichte:
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