05. Dezember - internationaler Tag des Ehrenamtes (Kopie 1)

Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren, ohne finanzielle Vorteile davon zu haben.
Menschen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere Betroffene weitergeben.
Menschen, die anderen mit Rat und Tat zu Seite stehen und neue (Therapie-)Wege aufzeigen.
Menschen, die auch einfach mal zuhören.
Menschen, die für uns unverzichtbar sind!

Ein DANKE an all diese wunderbaren Menschen!

Es stinkt…uns…und zwar gewaltig!

Geht es Ihnen auch so? Sie möchten einen Toilettenartikel kaufen, egal ob Toilettenpapier, Kosmetiktücher, Papiertaschentücher, Slipeinlagen, Damenbinden, es riecht!!! Obwohl, bei einem Duftstoffallergiker kann man von riechen nicht mehr sprechen.
Die Duftstoffe machen auch vor Babywindeln, Babyfeuchttüchern etc. nicht halt. Das schlimmste ist, es steht selten deutlich sichtbar auf der Verpackung. Irgendwo ganz klein gedruckt finden Sie den Hinweis: enthält Duftstoffe oder Parfüm. Bei einigen Artikeln lesen Sie ganz groß: Frei von Duftstoffen, dann heißt das aber nicht, dass auch kein Parfüm enthalten ist (oder umgekehrt). Auch die Mülltüten bleiben von der Duftstoff- und Parfümwelle nicht verschont, ebenso die Windelbeutel zur Entsorgung der gefüllten Babywindel. Hier ist es nicht nur allein der Duft dieser Beutel. Sie fassen diesen an, geben die Windel hinein. Mit den Händen, an denen Teile des Duftstoffes hängen bleiben, bekommt Ihr Baby/Kind die neue Windel an. Die Folgen sind oft unerklärliche Ausschläge an Babys zarter Haut…
Sie möchten als Duftstoffallergiker in Ruhe einkaufen gehen. Wo? Mittlerweile duftet es in vielen Häusern. Meist sind es Automaten die im vorgegebenen Rhythmus ihren Duft absondern. Teils werden entsprechende Stoffe auch den Klimaanlagen zugesetzt. Angeblich sind es von Wirtschaftsexperten ausgeklügelte Duftstoffe, die uns zum Kauf anregen sollen.
Auch die Toilettenanlagen bleiben von der Duftstoffattacke nicht verschont. Die von uns abgegebenen Hinterlassenschaften riechen dann entweder nach „Toilettengang im Blumenbeet oder im Wald…“.
Mal einen Brief schreiben, vielleicht an einen besonders lieben Menschen, der einen handschriftlichen Brief zu schätzen weiß? Aufgepasst, auch hier sind mittlerweile die unterschiedlichsten Düfte vertreten. Der Duft von Veilchen, Rosen, Zimt, Gewürznelkenströmt Ihnen entgegen. Sie als Verfasser haben evtl. keine Probleme damit. Was ist aber, wenn der Empfänger unter einer Duftstoffallergie leidet? Dann ist das mit gut gemeint schnell vorbei.
Wo bleiben wir Allergiker und Umwelterkrankte??? Uns bleibt im wahrsten Sinne die Luft weg. Es macht sich keiner Gedanken darüber, was so eine Duftattacke bei einem Betroffenen alles auslöst und auslösen kann: Asthmaanfall, Hustenattacke, Ausschlag, Juckreiz, geschwollene Nase/Gesicht etc.! Zusätzlich lösen diese Stoffe bei empfindlichen Menschen Hautreizungen, massive allergische Hautreaktionen bis hin zu Juckreiz und nässenden Ekzemen aus. Zusätzlich verzieren noch bunte Drucke diese Produkte, ebenfalls nicht unbedenklich.
Warum muss alles mit einem Parfum oder Duftstoff behaftet sein? Früher ging es auch ohne. Haben wir deshalb gestunken?! Nein, die Mehrheit der Menschen nicht. Sicherlich gab und gibt es auch heute noch Personen die, sagen wir mal „wasserscheu“ sind und meinen ein Deo löst alle Duftprobleme…
Die Zahl der Allergiker steigt ständig. Industrie und Konzerne haben kein Interesse, an diesem Zustand etwas zu ändern. Im Gegenteil, sie verdienen mit diesen Produkten ihr Geld. In Inseraten und Werbungen bekommen wir vorgegaukelt, dass z.B. ein hygienisch einwandfreier Kühlschrank, ein reines Bad, eine saubere Toilette nur mit der Benutzung des Produktes XL erreicht werden kann. Ständig werden wir mit Informationen wie noch besser, noch effektiver überhäuft. Teilweise kein halbes Jahr später wird das gleiche Produkt mit einer angeblich noch besseren Formel zur Sauberkeit beworben. Da frage ich mich: Wieso kam ein Produkt auf den Markt was, nach diesen Aussagen, ja nicht dem Standard der absoluten Reinheit entsprochen hat?
Putzmuffel gab es und gibt es schon immer, daran ändert auch die Industrie mit ihren Produkten nichts. Diesen entstandenen Duft mit den verschiedensten Produkten zu übertünchen ist auch keine Lösung.
Bei uns gab es auch ohne diese Produkte einen hygienisch sauberen Kühlschrank etc.. Das lässt sich auch heute noch mit Wasser und einem Schuss Essig problemlos erreichen. Kostengünstiger ist es auch.
Wir sind mit natürlichen Aromastoffen aufgewachsen, haben nichts vermisst und auch keine Schäden aufgrund mangelnder Duftstoff- und Parfümberieselung davongetragen. Bei uns war es sauber, wir sind nicht in einem schmutzigen und hygienisch katastrophalen Umfeld aufgewachsen. Im Gegenteil. Dank der natürlichen Umgebung mit Keimen, Bakterien und Co. hat unser Immunsystem gelernt Antikörper zu bilden. Bei solcher massiven Berieselung bildet unser Körper höchstens noch Abwehrstoffe gegen Duft- und Konservierungsstoffe.
Durch die massiven Düfte - in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens – werden wir immer mehr der Gefahr ausgesetzt selbst, durch die vielen Düfte, zum Allergiker zu werden.
Wir möchten mit diesem Schreiben auf diesen Missstand aufmerksam machen. Momentan Nichtbetroffene für diese Thematik sensibilisieren. Auch Sie können morgen davon betroffen sein. Irgendwann kann auch Ihr Immunsystem im wahrsten Sinne des Wortes „die Nase von den vielen Düften gestrichen voll haben“ und überreagieren.
Was vielleicht viele nicht wissen: Duftstoffallergiker sind im alltäglichen Leben stark eingeschränkt. Das fängt bei der Nahrungsaufnahme an: Alles muss genau nach den Inhaltsstoffen durchforstet werden. Sehr viele Lebensmittel mit natürlichen Duftstoffen sind tabu. Die Einnahme der Medikamente unterliegt ebenso der Inhaltsstoffkontrolle. Artikel des täglichen Bedarfs wie Zahnpasta, Duschgel, Seife…siehe oben.
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Wir möchten mit diesem Aufruf erreichen, dass mit der Verwendung von Duftstoffen sensibler umgegangen wird.  
Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrung mit Duftstoffen.
Bleiben oder werden Sie gesund
Ihre
Dorit-Gisela Schmücker
1.    Vorsitzende