Ambulante Therapien
Es gibt viele ambulante Therapien im Angebot wie z. B. Gegen- bzw. Hyposensibilisierungen. Neu, das Einsetzen von Peitschenwurmeiern des Schweines, um das Immunsystem zu trainieren, stecken noch in den Kinderschuhen.
Das Meiden von Allergenen ist eine geeignete Möglichkeit, wenn wirklich nur ein oder zwei Allergene die Symptome auslösen.
Sein körpereigenes Immunsystem zu trainieren, den Darm in Ordnung - in eine Symbiose - zu bringen, erscheint als probate Möglichkeit die Allergiebereitschaft abzusenken.
Seine eigenen Allergien "detektivisch" erkunden:
Wenn man z. B. weiß, man reagiert intensiv auf seine Katze, dann sollte man das Tier in gute Hände abgeben. Man sollte geschlossene Räume meiden, in denen man Kontakt mit Katzen hat. Gleiches gilt für andere Haustiere. Selbst auf Fischfutter, hält man sich ein Aquarium, wurden schon allergische Reaktionen erkannt.
Die genannten Immunglobuline der Gruppe E, welche die Histaminproduktion im Organismus anregen, kann man nicht absenken. Sie schwanken zwar immer wieder, wie sich oft bei Blutuntersuchungen zeigt, aber ein Betroffener mit einem IgE-Wet von ca. 5 000 IgE pro ml Blut, wird nie auf einen Wert von 100 bis max. 250 IgE kommen.
Nochmals:
Die Allergiebereitschaft wird bestehen bleiben und oft wurde bei gegensensibilisierenden Maßnahmen und Therapien gesehen, dass sich die Allergie nur auf ein anderes Allergen verlagert.
Einen dramatischen Fall möchten wir aufzeigen:
Eine unserem Verband gut bekannten Ärztin hatte eine intensiv Pollenallergie und ließ eine Gegensensibilisierung durchführen. Nun reagiert sie nicht mehr auf die Pollen, hat aber dafür eine echte Nahrungsmittelallergie entwickelt, die sich das ganze Jahr quälend zeigt.
Antihistaminika:
Ein probates Mittel, wenn man z. B. nur kurzzeitig allergisch, beispielsweise auf Pollen der Frühblüher, reagiert.
Die Antihistaminika (laienhaft erklärt) umfangen die im Blut schwimmenden Mastzellen, an denen die Histamine anhängen, wie mit einer Plastiktüte - sie können nicht abgeschüttelt werden und so ins Blut und Gewebe gelangen.
Nachteile: Antihistamine sedieren - machen oft müde.
Eine Dauertherapie bringt Gewöhneffekte. Es ist halt auch eine "unterdrückende - keine kausale" Behandlungsmöglichkeit aber als "erste Hilfe bei einer allergischen Reaktion als "gut geeignet" anzusehen.
Die AHIT ist ein Versuch wert!
Nach unseren Erfahrungen ist die AHIT (die Autohomologe Immuntherapie) nach Dr. med. Horst Kief, Ludwigshafen/Rhein ein therapeutisches Verfahren, das bei einer Allergiebereitschaft helfen kann.
Dem Patienten wird Blut (ca. 150 ml) abgenommen, er gibt Urin (ca. 100 ml) ab - bei Kindern bis ca. 5 Jahren reicht die Herstellung der AHIT-Medikamente in aller Regel nur aus dem Urin - im Labor werden die flüssigen Teile von Urin und Blut in einer Zentrifuge von den Antikörpern getrennt. An diese heften sich die Allergene an, führen so zur allergischen Reaktion.
Mit Ozon werden die Antikörper geteilt, so dass sie strukturlos werden und somit dem Allergen keine Möglichkeit mehr zur vollständigen Andockung bieten.
Die Antikörper der neuen Generation werden aufwendig im Labor gezüchtet, in vitro vermehrt und dann führt sich der Patient mit Tropfen (oral) und mittels kleiner subkutanen Injektionen die neu erschaffenen Antikörper zurück in den Organismus.
Der Effekt ist laienhaft erklärbar mit einem BKS-Schlüssel und einem BKS-Schloss. Auf die Antikörper können die Allergene vollständig andocken und die Allergie auslösen.
So ist es mit dem BKS-Schlüssel, der genau in das Schloss passt, und man so auf- oder zuschließen kann.
Sägt man am BKS-Schlüssel die Spitze sauber mit einer Eisensäge ab, so passt der BKS-Schlüssel zwar noch ins BKS-Schloss - das Auf- und Zuschließen ist dann aber nicht mehr möglich.
Wir sehen es nach dieser Therapie, dass die IgE zwar immer noch hoch sind, die Allergiebereitschaft den Patienten aber nicht mehr plagt.
Leider, wie bei vielen Möglichkeiten, die sich um "unheilbare Krankheiten" wie auch bei Allergien in den letzten Jahren entwickelt haben, zahlen die Krankenkassen solche Behandlungen, oft trotz bester Erfolge um die klinischen Befunde nicht oder nur nach Widerspruchs- oder gar Sozialklageverfahren.
Bei der Durchsetzung solcher Forderungen ist der Verband hilfreich in derartigen Rechtsdingen für seine Mitglieder tätig.
Allergien / Umwelterkrankungen
Oft ist es nur ein kleiner Schritt, dass aus einer Allergie eine Umwelterkrankung wird und Betroffene wirklich auf kleinste Ausdünstungen, Allergene pp. reagieren.
Hier gibt es kaum ambulante Therapiemöglichkeiten. In den von uns empfohlenen Fachkrankenhäusern wird eine stationäre Behandlung erforderlich.
Intensivste Diagnostik muss vor der Behandlung stehen und oft sind es Belastungen mit Schwermetallen, die dann zu solchen "qualifizierten Allergien" wie z. B. CMS u. a. führen.
