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Heuschnupfen

Es gibt ihn nicht, den "Heuschnupfen", und in den wenigsten Fällen löst das Heu diese "allergische Rhinitis", wie der Heuschnupfen vom Arzt bezeichnet wird, aus.

Man sollte schon einmal den Heuschnupfen in zwei Kategorien unterteilen, nämlich in den

- allergischen Heuschnupfen

und den

- atopischen Heuschnupfen

Die Symptome sind vor allem beim allergischen Heuschnupfen in aller Regel sehr quälend und oft langwierig in der Jahreszeit von Februar bis Ende September, wenn der Patient eine Pollenallergie hat, die sich als Heuschnupfen zeigt und er sich auf die Pollen der Früh-, Mittel- und Spätblütler sensibilisiert hat.

Die Symptome des Heuschnupfens sind oft

- tränende Augen
- ständige Nießanfälle
- juckende Hautareale
- oft auch Vorstufen von asthmatischen Beschwerden

Auslöser des allergischen Heuschnupfens sind häufig Pollen, der Kot der Hausstaubmilbe, Hausstaub und viele weitere Inhalationsallergene.

Auslöser vom atopischen Heuschnupfen sind überwiegend Nahrungsmittel, die der Betroffene nicht verträgt. Es mehren sich die Fälle, wo ein Betroffener eine Speise zu sich nimmt, und hinterher, als Sofortreaktion, offenbar Immunglobulin-E-vermittelt, Nießanfälle bekommt.

Durch zu viel an Immunglobulin-E werden im Immunsystem zu viele Histamine produziert. Diese werden dann von den Mastzellen im Blut in die Schleimhäute der oberen Atemwege abgestoßen, und so erfolgt die Reaktion.

Die Behandlung des Heuschnupfens ist äußerst problematisch und schwierig. Gegensensibilisierungen lösen evtl. eine Allergie aus, beispielsweise auf eine bestimmte Polle, weil diese in Verdünnungen durch subkutane Injektionen, verdünnt in aufsteigender Menge, zugeführt werden. Die hohe IgE-Problematik und damit verbunden die intensive Histaminproduktion wird hiervon nicht beeinträchtigt, so dass  sich oft die Allergenität des Heuschnupfens nur verlagert, sich das Immunsystem ein neues Allergen sucht und auch finden wird.

Antihistamine sind eine therapeutische Möglichkeit, jedoch sind diese Medikamente leider oft stark sedierend, d. h. die Patienten werden müde und unkonzentriert (Vorsichtig sein, werden diese Medikamente beim Führen von Fahrzeugen und Baumaschinen genommen).

Meiden der Allergene ist die andere Möglichkeit, was aber nur klappt, wenn man das Allergen identifiziert hat, auf das das Immunsystem reagiert. Bei ca. 50.000 bekannten Allergenen ist dieses nicht leicht heraus zu finden.

Das körpereigene Immunsystem stärken, auf das darmassoziierte Immunsystem achten, evtl. die Autohomologe Immuntherapie nach Dr. Kief oder auch andere Eigenblut- und Eigenurintherapien können helfen.

Besonders bei der AHIT sehen wir sehr große Erfolge, weil eben die Antikörper im Blut durch aggressiven Sauerstoff geteilt werden, die Allergene so nicht mehr vollständig andocken und deshalb ihre Wirkung nicht mehr auslösen können.

Mehr hierzu unter "Die Wirkungsweise der AHIT bei Allergien"

Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland etwa 12 Millionen Menschen an Heuschnupfen leiden und auf Europa projiziert geht man von einer Betroffenenzahl von ca. 65 Millionen Menschen aus.

Oft gesehen ist im atopischen Bereich des Heuschnupfens immer wieder der so genannte "Etagenwechsel" oder auch den so genannten "negativen Organshift".

Heute ist es die Neurodermitis, morgen der Heuschnupfen und übermorgen das Asthma, was den Patienten quält.

Bei der Diagnose, bei allen schulmedizinischen Möglichkeiten der Therapie, sollte nicht vergessen werden, die Immunglobulin-E-Werte ermitteln zu lassen. Beim Nichtallergiker liegt dieser bei ca. 100 ug/ml. Allergiker zeichnen sich durch wesentlich höhere Werte aus.

Als Faustformel deshalb:

Je mehr IgE, je mehr Histamine werden produziert, je mehr einzelne Sensibilisierungen auf diverse Allergene!

Mit dem IgE-Wert kommt man schon auf die Welt. Über den Bundesverband wurde deshalb schon 1987 angeregt, bei Neugeborenen aus dem Nabelschnurblut den IgE-Wert ermitteln zu lassen, besonders dann, wenn in der Familie Allergien oder Atopien bekannt sind.