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Es gibt viele praktische und wertvolle Tipps, wie man als Allergiker durch die "schlimme Zeit" kommt.

  • Zunächst sollten Sie als Betroffener, der um seine Allergene weiß, sich im permanenten Abstand (täglich) die "aktuellen Pollflugzeiten" einholen.
  • Als Allergiker sollten Sie Ihre Tagesplanung anhand der "Flugzeiten" ausrichten. Dies bedeutet z. B. dass Sie während der tagesabhängigen Pollenhöchstwerte sich möglichst wenig im Freien aufhalten sollten und vor allem zu dieser Zeit keine anstrengenden Tätigkeiten unternehmen sollten wie z. B. Sport treiben.
  • Ländlich ist der Pollenflug in der morgentlichen Frühe bis 9 Uhr sehr hoch und im Gegensatz dazu ist er in städtischen Gebieten, abends zwischen 18 und 20 Uhr am kräftigsten. Gerade beim täglichen Stoßlüften sollte man auf die Pollenkonzentration in der Luft achten, sowie die Fenster in der Nacht, spätestens zur persönlichen "Pollen-Rush-hour" schließen.
  • Die am Tag getragene Kleidung, während der Nachtruhe nicht im Schlafzimmer liegen lassen. An diesen können sich leicht Pollen festsetzen und die Pollenkonzentration im Zimmer ansteigen lassen, ggf. den Wäschekorb aus dem Schlafzimmer entfernen
  • Vor dem Schlafengehen die Haare waschen, dieses sollte auch für den Partner neben einem gelten.
  • Nasenduschen können helfen die Schleimhäute von Pollen zu befreien.
  • Regen drückt die Pollen zu Boden - daher empfiehlt es sich im Anschluß von Regen die Wohnräume zu lüften.
  • Pollengitter an die Fensterrahmen anbringen.
  • Graspollenallergiker sollten nicht unbedingt selbst den Rasen mähen. 
  • Im PKW die Fenster geschlossen halten und sich beim Automobilhersteller zwecks Pollenfilter erkundigen und ggf. austauschen/erneuern.
  • Kleidung nach dem Waschen nicht im Freien trocknen lassen.
  • Wischen Sie die Wohnräume/Schränke möglichst oft feucht durch/ab.
  • Staubsaugerfilter- und beutel nicht länger als zwei Wochen verwenden.
  • Nach Möglichkeit einen "Wasserstaubsauger" anschaffen. Vorteil hierbei ist, dass Staub und Pollen nach dem Aufsaugen im Wasser gebunden werden und nicht durch den Filter "klein gehexelt" wieder in die Luft freigegeben werden.