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Mal nach Lanzarote reisen

"Entweder man kommt nach Lanzarote, liebt von Anfang an diese Insel oder man kommt nie wieder auf dieses Eiland!" Ein geflügelter Satz von Gästen und Touristen, die Lanzarote besuchten.

Die Kanareninsel Lanzarote im Atlantik bietet nicht nur ein Biosphärenreservat vom Wetter her, sie ist vielfältig und unterschiedlich struktuiert.

Im Osten, der afrikanischen Seite zugewandt und im Süden der Insel gibt es herrliche Strände, der Westen ist intensiv von den vielen Vulkanausbrüchen geprägt ... - diese Insel ist sehr spannend und mit vielen Sehenswürdigkeiten gesegnet.

Mit dem auf der Insel beheimateten Centro de Terapia Antroposófica in Puerto del Carmen arbeitet unser Bundesverband seit vielen Jahren zusammen. Die Apartmentanlage "Tamarindos" ist und war für viele unserer Mitglieder ein fantastisches Urlaubs- und Erholungdomizil um ihre Krankheiten. Deshalb konnten wir auch für unsere Mitglieder für den Reisezeitraum vom 01. Mai bis 30. September 2011 erhebliche Preisnachlässe mit der Verwaltung aushandeln:

Angebote:

Gültig nur für Mitglieder des Bundesverbandes Neurodermitiskranker

Buchungs-Zeitraum: 01. Mai 2011 bis 30. September 2011

Zweizimmer-Apartment im Centro inklusive Halbpension

Belegungs-Beispiele 2 Wochen
(14 Übernachtungen)
3 Wochen
(21 Übernachtungen)  
4 Wochen
(23 Übernachtungen)
1 Person 815,- €    
(statt 1.008,- €)
1.225,- € 
(statt 1.512,- €)
1.599,- € 
(statt 2.016,- €)
2 Personen 1.289,- € 
(statt 1.540,- €)
1.929,- € 
(statt 2.310,- €)
2.539,- € 
 (statt 3.080,- €)
2 Personen + 1 Kind (3-9 Jahre) 1.550,- € 
(statt 1.841,- €)
2.300,- €  
(statt 2.762,- €)
3.060,- € 
(statt 3.682,- €)

Weitere Angebote, auch für einen Aufenthalt auf der Finca, auf Anfrage.

Ein Reisebericht
von Jürgen Pfeifer

Lanzarote –
Besuch im „Centro des Terapia Antroposófica“

So wie in Deutschland möglichst oft die Kliniken, mit denen wir im Bundesverband schon lange zusammenarbeiten, auch neue Einrichtungen und soweit es möglich ist, auch Praxen und Anbieter, Hersteller und Vertreiber, der von uns nach Prüfungen eingestuften probaten Produkte aufgesucht werden, so wird auch das Centro de Terapia Antroposófica in Puerto del Carmen, Lanzarote, immer wieder besucht.

Wichtig ist dort zu erfahren, was es an Neuerungen gibt, ob sich die dort zur Anwendung kommende Diagnose und Behandlung verändert hat und auch, ob sich die Patienten und Gäste des Hauses wohl fühlen, das angetroffen haben, was u. a. auch über unsere Mitgliederzeitung immer wieder berichtet wird.
 
Ein neuer Arbeitsbesuch im Centro wurde von mir vom 21. bis 28. August 2010 durchgeführt.
 
Früher waren es die enorm teuren Flugkosten, ob nun mit TUI, Condor oder Air Berlin, die selten unter 450,- Euro für den Hin- und Rückflug buchbar waren. Da ist es heute mehr als vom Preis her angenehm, wenn man die „Billigflieger“ nutzt, z. B. die Fluggesellschaft Ryanair, die von Deutschland aus von verschiedenen kleineren Flughäfen Direktflüge nach Arrecife auf Lanzarote anbietet.
 
 Anflug auf Lanzarote
 
Nach etwa vier Stunden Flugzeit ist man auf Lanzarote und mit dem Taxi oder einem direkt am Flughafen angemieteten Pkw kommt man innerhalb von gut 10 Minuten am Centro an. 
Lanzarote hat sich in den letzten Jahren sehr verändert, was das Touristenaufkommen betrifft.

Waren es früher sehr viele deutsche Urlauber, welche die Kanareninsel besuchten, so haben heute englische und skandinavische Gäste, aber auch die Spanier vom Festland, dieses Eiland für sich intensiv entdeckt.


Ist man der spanischen Sprache nicht mächtig – muss man sich in Restaurants und Geschäften mit Händen und Füßen verständigen, will man speisen oder etwas einkaufen.

 Eingang zum Centro 
 de Terapia Antroposófica

Auch findet man in der Anlage nicht das hektische Treiben, so wie man es auf Wegen und Plätzen in den touristisch stark frequentierten Orten wie Puerto del Carmen, Costa Teguise oder an der Playa Blanca erlebt.

Die Anlage ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Oase der Ruhe. Einen noch ruhigeren Ort findet man eigentlich auf der Insel nur, wenn man sich entschließt, nicht im Centro für seinen Urlaub, seine Kur zu wohnen, sondern sich die ca. drei Kilometer entfernt liegende und zum Centro gehörende Finca Lomos Altos als Urlaubsresidenz zu wählen.

 Blick in die Centro-Anlage

Neben den Gesprächen mit dem Arzt, den Bediensteten des Ärztehauses, der Verwaltung und den Patienten bzw. Gästen, stand vor allem das intensive Kennenlernen der antroposófischen Medizin.

Einige Patienten und Gäste des Centro hatten uns mitgeteilt, dass sie sich mit dieser Art der Medizin einfach nicht identifizieren konnten, was Grund genug war, diese Art der Behandlung einmal näher zu hinterfragen.


Sehr schön und anschaulich erklärte mir Herr Dr. med. Karl Kunze die Philosophie dieser Medizin: Kommt ein Mensch in ein Krankenhaus, dann wird er zum Patienten. 

 Das Ärztehaus in der Centro-Anlage

Findet man bei der Diagnose die Ursache der Erkrankung, mutiert er vom Patienten zum Organ. Dabei nicht genug, denn werden Biopsien oder feingewebliche Untersuchungen durchgeführt, geht die Degeneration weiter bis er zur „Zelle“ wird.

Hier erwartet nun der Patient von seinem Arzt, dass er ihn gesund macht, damit er wieder das Krankenhaus verlassen kann.

Die antroposófische Medizin versucht nun diesen degenerativen Zustand umzukehren, dass eben der Mensch, der als Mensch zur Behandlung kommt, auch das bleibt, was er ist – ein eigenverantwortliches Wesen, das sich mit seiner Krankheit auseinanderzusetzen hat und sich aktiv in das therapeutische Geschehen einbindet.
 
Dieses fällt oft schwer, vor allem dann, wenn man seine Krankheit bis dato durch den schulmedizinisch ausgerichteten Mediziner hat behandeln lassen – nach dem Motto:
 
„Doktor, ich bin krank – mach mich gesund!“
 
In vielen Gesprächen mit Patienten, die sich dieser Medizin bei ihrem Aufenthalt geöffnet haben, erfuhr ich, dass es wohltuend und auch sehr hilfreich wäre, einmal eine ganz andere Form der Medizin kennenzulernen und sie an sich mit Eigenaktivität applizieren zu lassen.
 
Andere Gäste erklärten mir aber umgekehrt, dass sie schon wiederholt im Centro waren, die antroposófische Medizin ausprobiert haben, hier aber keinen Zugang zu dieser Art der Medizin gefunden haben. Sie kommen nun in Abständen, halt nur als Gäste in die Anlage, um Kraft und Energie zu tanken, schauen sich das Ärztehaus, das in der Anlage platziert ist, heute nur von außen an. 

Herr Dr. med. Karl Kunze möchte auf keinen Fall Patienten überreden, sich seiner Medizin zuzuwenden und so sind für die Zukunft in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband weitere Angebote geplant.

Herr Dr. med. Karl Kunze wird sich mit seinen deutschen Kollegen in Verbindung setzen, wird dazu auch die „Aktionstage“ des Verbandes nutzen und künftig will er z. B. die Weiterbehandlung von AHIT®-Patienten, die in Deutschland mit der Behandlung begonnen haben, weiterführen.
 
Wir wissen (Herr Dr. med. Horst Kief auch), dass die AHIT®-Therapie, die sich ja ähnlich, wie die Homöopathie, mit verschiedenen Verdünnungen bei der Behandlung appliziert wird (in der Regel von der D4 zur D0 um die Lysate), sich unter Einfluss von einem Heilklima wesentlich schneller behandeln lässt, was in Deutschland zu Verstärkungen der Krankheitsbilder führen würde.
 
Patienten, die sich von Dr. med. Bissahard in Jordanien am Toten Meer behandeln ließen, Patienten, die über viele Wochen in Spanien und (ein aktueller Fall) in Portugal lebten, haben dieses bestätigt. Sie konnten sich binnen weniger Wochen die einzelnen Verdünnungen schneller zuführen, sei es die orale Therapie mit Tropfen der Lysate oder sei es die Behandlung mit subkutanen Injektionen.
 
Auch will Dr. med. Karl Kunze das Angebot auf dem Sektor der Darmsanierung intensivieren und will mit den Verantwortlichen des L+S Labors Enterosan® bei den Aktionstagen Abstimmungen treffen.
 
Selbst im Haus hat man die Entwicklung einer neuen Salbe und Lotion vorangetrieben. Durch Zufall hatte vor ein paar Jahren eine Krankenschwester aus der Schweiz, die Gast im Hause war, die „Mittagsblume“ auf der Insel entdeckt. In der Blüte der Mittagsblume befindet sich eine wässrige Flüssigkeit, die sich leicht seifig anfühlt. Mit dieser Flüssigkeit und entsprechenden Trägersubstanzen hat man in Gemeinsamkeit mit der Universitätsklinik Herdecke, die bekanntlich antroposófisch ausgerichtet ist, die Produkte weiter entwickelt und leider nur empirische Erkenntnisse bis heute zusammengetragen. Eine Studie mit dieser neuen Salbe und Lotion ist ebenfalls angedacht, wobei ich vom Verband aus Hilfe angeboten habe und einer Anwendungsbeobachtung nichts entgegenstehen würde.    

Zum 01. September 2010 haben die Betreiber des Restaurant in der Anlage aus Altersgründen ihre Arbeit eingestellt und der neue Betreiber „Simon“ mit seinem Team, das ich noch kennenlernen durfte, möchte beim Angebot der Speisen wieder in die Vollwertigkeit zurückkehren, möglichst vieles von selbst angebauten Produkten auf der Finca des Centro nutzen, womit er seine Gäste verwöhnen will.

Der Obst- und Gemüseanbau auf der Finca erfolgt bio-dynamisch, und das eine oder andere an Ernteerträgen konnte, bei Frau Birgit Otto im Bioladen, in der Anlage schon eingekauft werden. 
 
 Der  Bioladen im Centro
 von Birgit Otto


Ein kleines Schlüsselerlebnis durfte ich im Centro auch haben: Ich war gleich am Sonntag, einen Tag nach meiner Anreise, im Programm vorgemerkt für einen Vortrag „Gesunder Darm – gesunder Mensch“. Es war erfreulich, dass doch eine Anzahl an Gästen und Patienten den herrlichen Abend am Sonntag, im Vortragsraum des Centro, der Einladung gefolgt waren.
 
Ein Ehepaar saß mit im Hörsaal und erklärte mir, dass man über den Bundesverband auf das Centro durch Anforderungen von Info-Unterlagen im Frühjahr 2010 aufmerksam geworden sei, sich hier sehr wohl fühlen würde und das sich die Psoriasis des Mannes unter dem Klimaeinfluss schon intensiv zurückgebildet habe, so dass er gar keine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen müsste.

Das Ehepaar hatte im Herbst unsere Unterlagen und eine Leseprobe, der Mitgliederzeitung Nr. 54, erhalten.

„Ob man denn auch Mitglied geworden sei?“ – so fragte ich. Dieses wurde verneint. Man habe eben nur jetzt drei Wochen Urlaub in der Anlage gebucht.

Ich gab dem Ehepaar nun die Ausgabe Nr. 55 und schlug die Seite 27 auf, wo die Nachlässe (Rabatte) für Mitglieder ausgedruckt sind, die mit der Verwaltung vereinbart wurden.

Man hatte für den dreiwöchigen Aufenthalt im Centro einen Betrag von 1.638,- Euro bezahlt. Durch den für Mitglieder eingeräumten Rabatt wären es nur 1.255,- Euro gewesen – man hätte also, wäre man Mitglied geworden, satte 383,- Euro eingespart!

Dass der Gast die neue Ausgabe der Mitgliederzeitung am liebsten vor Wut in die Ecke geworfen hätte, lässt sich leicht nachvollziehen.

Dafür bedankte sich am nächsten Morgen ein junges Paar aus Köln, dass sie durch die Mitgliedschaft bei dem 14-tägigen Aufenthalt nun 229,- Euro eingespart hatten.

Ich konnte mit der Verwaltung vereinbaren, dass das Nachlassangebot im Centro in leicht modifizierter Form auch im Jahr 2011 angeboten werden kann, wenn man seinen Urlaub / seine Kur zwischen dem 1. Mai und dem 30. September im Centro machen will.

Besucht man Lanzarote, ich kann es nur immer wieder betonen, sollte man sich unbedingt einen Mietwagen für ein paar Tage oder für die Zeit der Verweildauer ausleihen. Auch hier kann immer wieder nur darauf hingewiesen werden, dass die Verwaltung vom Centro mit zwei Anbietern von Mietwagen für Gäste des Hauses Sonderkonditionen abgeschlossen hat.

 
   
Blick von einer Terasse Die Küche mit Eßecke im    Apartment
   
Das Wohnzimmer Einfaches aber schönes 
Schlafzimmer

Für meinen Mietwagen, einen Mitsubishi Colt (viertürig), in einem sehr guten Zustand was Reifen, Bremsen und Lenkung betrifft, zahlte ich (er wurde mir am Flughafen nach Ankunft übergeben und ich stellte ihn beim Rückflug am Airport wieder ab) für eine Woche insgesamt 150,- Euro – das Tanken macht auf Lanzarote Spaß: 89 Cent kostet der Liter bleifreies Benzin.

Ein Gast, der einen Opel Corsa „frei“ gebucht hatte, bezahlte für 14 Tage, knapp 550,- Euro!

Um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erleben, steht ein gutes Straßennetz auf der Insel zur Verfügung. Man sollte unbedingt die Playa Blanca im Süden der Insel besuchen und auch die dortigen Playa del Papagayo, zurückfahrend nach El Golfo, vorbei am Mirador Salinas, die zum Weltkulturerbe gehört, wo aber heute noch aktiv Salz vom Atlantik ausgebeutet wird, der Timanfaya-Nationalpark, wo die Vulkane unter der Erde noch aktiv sind, das Mirador del Rio im Norden der Insel mit Blick auf La Graciosa, der kleinen vorgelagerten Insel und einen Weitblick auf den Atlantik.

Das Haus, des durch einen tragischen Autounfall ums Leben gekommenen Künstler César Manrique, der die Insel erheblich geprägt hat, ein Haus, das in einer Lavablase gebaut ist, das Weinbaugebiet La Geria und die Lavahöhle Jameos del Aqua, den Kakteengarten Jardin del Cactus und die frühere Inselhauptstadt Teguise und letztlich auch ein Besuch auf der Finca Lomos Altos, sollten besucht werden. 

Die Kanarischen Inseln werden auch „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt, weil quasi ganzjährig mäßige Temperaturen herrschen und reist man zur Winterzeit, wenn es hier in Deutschland klirrend kalt und ungemütlich ist, empfangen einen die Kanaren mit angenehmen Temperaturen.

Bei meinem Besuch im August hatten wir allerdings „Kalima“, das sind Winde aus nord-östlicher Richtung. Sie brachten die Hitze der Sahara auch nach Lanzarote, so dass die Tagestemperaturen bis zu + 38° C am Tag anstiegen, was recht ungewöhnlich ist. Zum Glück brachten die Winde keinen Saharasand mit, was dann die Inseln auch in ein totales Gelb einfärben kann.
 
Wer mehr von der Insel, vom Centro und von der Therapie wissen will, kann sich gern über die Bundesgeschäftsstelle an mich wenden.
 
Natürlich kann man sich auch über das
 
Centro de Terapia Antroposófica
Calle de Salinas 12
Tel. 0034-928 512842 / Fax 0034 928 51844
www.centro-lanzarote.de
E – 35510 Puerto del Carmen/Lanzarote

zu weiteren offenen Fragen informieren.

 
Auch für das Jahr 2011 hat die Verwaltung vom Centro wieder in der Zeit vom 1. Mai bis zum 30. September großzügige Nachläse für Mitglieder des Bundesverbandes eingeräumt. Die Nachlässe finden Sie zu Beginn des Berichtes!