Pflege & Cosmetic der neurodermitischen Haut
Wir wissen gesichert, dass bei einer neurodermitischen Haut, und das gilt auch für eine Haut, die durch Psoriasis, durch Allergien, Prurigo, erkrankt ist, einer guten Pflege bedarf.
Dabei ist zunächst einmal egal, ob ich als Betroffener Salben mit Kortiosn oder den neuen "Immunmodulatoren" verwende (Protopic, Elidel, Douglan) oder mich einer guten Pflege inform von Cosmetica zuwenden - alle Behandlungen von außen sind letztlich, das muss einfach betont werden, nur die "Therapie des Endergebnisses der Erkrankung", da die genannten Krankheitsbilder eine von innen herauskommende Erkankung sind, also endoge Ursachen haben!
Hautpflegeprodukte in Form von Salben und Cremes gibt es überpropotional viele, aber ähnlich wie bei der Ernährung sehen wir hier auch: Was dem eine Patienten nutzt, schadet dem anderen Betroffenen. Hier geht "probieren über studieren", und oft wird uns mitgeteilt, "jetzt habe ich die Salbe/die Creme für mich gefunden, die mir echt hilft!"
Wir bleiben hier gern am Ball und fragen ein paar Monate später nach oder bekommen es ungefragt mitgeteilt, dass die anfänglichen "Erfolge" ausblieben, je länger das Produkt verwendet wurde. Oft kam es dann sogar zur Affektierung der Haut, wenn man die zuvor gelobte Pflege weiter verwendete.
In der vergangenen Zeit haben wir viele Hautpflegeprodukte durch Anwendungsbeobachtungen getestet, sind zu Ergebnissen gekommen, beraten gerne zu dem einen oder anderen Produkt.
Problematisch bleibt die Verwendung von cortisonhaltigen Salben und Cremes:
Sie gehören in den Bereich der "Notfallmedizin", auf keinen Fall aber in die "Dauerpflege der Problemhaut".
Die Nebenwirkungen sind hinreichend bekannt, können auch auf den Beipackzetteln der Produkte, selbst bei den frei verkäuflichen Salben und Cremes mit Cortison nachgelesen werden.
Wir sehen die neue Generation der "Immunmodulatoren", eingebracht in Salben wie genannt (Elidel / Protopic / Douglan) als noch problematischer an. Auch die amerikanische Zulassenungsbehörde warnt vor der Anwendung dieser Salben, weil nicht ausgeschlossen ist, dass die Anwendung Hautkrebs und Lymphome forcieren kann.
Letztlich sind Wirkstoffe wie Pimecrolimus oder Tacrolimus Abkömmlinge, von Zytostatika, dem intensivst wirkenden Medikament, was das Immunsystem unterdrückt. Zytostatica finden Anwendung in der Chemotherapie bei Krebserkrankungen oder aber bei Transplantation eines Spenderorgans, um das Immunsystem so "herunterzufahren", dass es keine Abstoßreaktionen des inplantierten Organs auslöst.
... und sowas schon auf die neurodermitiche Haut eines kleinen Kindes? - hier sagen wir absolut nein, vor allem auch, weil nach Angaben der mit uns zusammenarbeitenden Klinikärzte die Kinder resistent auf ganzheitliche und naturheilkundliche Behandlungen werden, wird die Behandlung der Haut mit diesen Salben und Cremes durchgeführt.
Leider verschweigen viele Kinder- und Hautärzte die Gefahren dieser neuen Salbengenerationen, und deshalb haben wir hier deutliche... - vor allem unwiderlegbare Ausführungen gemacht.
Vorsicht ist auch geboten bei Salben und Cremes mit dem Wirkstoff aus dem Johanniskraut. Diese machen die Haut sehr lichtempfindlich, die Patienten, die diese Salben nutzen, sollten möglichst die Sonne meiden, denn gerade das aktive Sonnenlicht ist ein "natürlicher Therapeut der kranken Haut".
