Bestellen Sie Ihre kostenlosen Informationsunterlagen - hier klicken

Akutmedizinische stationäre Behandlung der Psoriasis

Haben ambulante Behandlungsmethoden versagt und die Psoriasis, in jeglicher Form, muss ständig mit Kortison oder auch mit Zytostatika, behandlet werden, dann  ist es Zeit, dass man sich einmal auf eine akutmedizinische stationäre Behandlung konzentriert.

Dabei sollte man zunächst mit seinem behandelnden Arzt, Hautarzt oder Hausarzt, besprechen, ob eine stationäre Rehabilitation ausreichend wäre oder ob eine stationäre Krankenhausbehandlung angezeigt ist.

In den von uns empfohlenen Kliniken, die auf unserer Homepage unter der Rubrik

"Hier können Sie Hilfe erwarten"

nachzulesen sind, wird natürlich auch die Schuppenflechte behandelt, und hier wird alles daran gesetzt, die Therapie möglichst außerhalb der nebenwirkungsbelastenden Medikamente wie Kortison oder Zytostatika zu realisieren.

Vor der Therapie in den Kliniken steht die intensive Diagnostik, und auf diesen gewonnenen Erkenntnissen basiert die Therapie.

Die Säulen der Behandlung liegen in den Kliniken mit Schwerpunkten auf dem

- ernährungsbedingten Stoffwechsel,
- die immunologischen Aspekte,
- die Psychosomatik
und auch ggf. die
- Beachtung hormoneller Faktoren.

Ein direktes Behandlungsschema kann hierbei nicht vorgetragen werden, weil die Therapie eben spezifisch auf die Diagnose und auf den Patienten zugeschnitten werden muss.

Die Vorteile einer stationären Behandlung bei der Psoriasis (Schuppenflechte) besteht darin, dass intensivst div. Parameter beobachtet und behandelt werden können. Hierbei interessiert vor allem, was die Krankheit ausgelöst hat und was den nächsten Schub auslöst.

Entscheident ist z. B. oft auch der Harnsäurewert, der bei allen rheumatologischen Erkrankungen in die Diagnose einbezogen werden sollte.

Die Parameter der Darmflora und somit die des darmassoziierten Immunsystem werden diagnostisch beurteilt.

Da gerade die Psoriasis oft intensive psychosomatische Aspekte als Auslösefaktor hat, wird auch dieser Säule in den Kliniken intensiv Beachtung geschenkt.

Natürlich muss auch eine intensive Hautpflege mit Salben und Cremes während der Therapie erarbeitet werden... - nochmals: Ohne Kortison, ohne Zytostatika!

Auch die orale Therapie mit Kortison- oder Zytostatika-Tabletten oder gar Injektionen, ist in den vom Verband empfohlenen Kliniken kein Bestandteil der Therapie und wird nur im absoluten Notfall verabreicht.

Im Gegenteil: Oft müssen die Patienten erst von diesen Medikamenten "entwöhnt" werden. 

Bei einer geplanten stationären Rehabilitation bedarf es eines Antrages vom behandelnden Arzt, entweder an den Renteversicherer (bei Menschen im Beruf) oder der Krankenkasse (für Kinder, Studenten ohne eigenes Einkommen und Renter).

Der Medizinische Dienst der Leistungsträger befürwortet oder lehnt die geplante Reha-Maßnahme ab.

Für eine akutmedizinische Krankenhausbéhandlugn bedarf es nur der Einweisung des behandelnden Arztes nach § 39 Sozialgesetzbuch V - dieser schreibt auf das Einweisungsattest folgenden Satz:

"Akutmedizinische Krankenhausbehandlung wegen Psoriasis im ...(hier trägt der Arzt das Krankhaus ein, in dem die Behandlung stattfinden soll)".

Eine Rücksprache mit der gesetzl. Krankenkasse bedarf es nur dann, wenn diese in anderen Fällen Probleme mit der Zahlung der Kosten bereitet hat - dann kann es sein, dass man eine "Kostenübernahmeerklärung" auf das Einweisungsattest durch die Krankenkasse beibringen muss.

Ist man privatversichert, ist man Beamter oder Versorgungsempfänger, muss der Arzt ein ausführliches Einweisungsattesat schreiben, aus dem hervorgeht, dass alle ambulanten Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft und erfolglos waren, und dass ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich ist.

Von der PKK und / oder Beihilfestelle muss eine Kostenübernahmeerklärung beigebracht werden.

Zu den vom Verband empfohlenen Fachkliniken beraten wir - das Team der Bundesgeschäftsstelle - gerne und würden um telefonischen Rückruf bitten.