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Ambulante Therapien der Schuppenflechte

Eine Schuppenflechte kann man - ähnlich wie die Neurodermitis - eigentlich in jedem Lebenalter bekommen, wenn in der Familie ererbte rheumatoide Erkrankungen vorliegend waren.

Die Behandlung kommt in aller Regel zur ambulanten Therapie in die Hand des Dermatologen.

Salben und Cremes - ohne Wirkstoffe wie Kortison oder gar Zytostatika - bringen in aller Regel keine Hilfe, so dass jeder Psoriatiker mit diesen Wirkstoffsalben wohl schon Kontakt hatte.

Die Ursachen um die Auslösung der Psoriasis hat auch die etablierte Schulmedizin und Wissenschaft noch nicht hinreichend erforscht. Man geht eben von einer vererbten Genese aus, basierend auf den rheumatischen Formenkreis, zu dem bekanntlich bis zu 400 Krankheitsbilder - auch die Schuppenflechte - gehören.

Was Psoriasis ist, wurde in dieser Homepage behandelt.

Heute sind neue Medikamente in der ambulanten Therapie vorgegeben, die mit äußerster Vorsicht um die dauerhafte Anwendung betrachtet werden müssen.

Mit Kortison in Salben/Cremes, als Tabletten oder Injektionen, ebenfalls das Zytostatika als "unterdrückendste Medikament", das ansonsten eigentlich in die Chemotherapie bei Karzinomerkrankungen oder zur Unterdrückung des Immunsystem nach Transplantation eines Spenderorgans gehört, um Abstoßreaktionen zu vermeiden, wird heute oft gesehen die Psoriasis ambulant therapiert.

Die möglichen Neben- und Spätwirkungen kann man gern auf den Beipackzetteln der Medikamente nachlesen.

Biologics - das neue Supermedikament - hat für jeden Patienten, der es nutzt, einen Kostenfaktor für die Krankenkasse, der sich leicht auf 25.000 € pro Jahr in Dauertherapie rechnet.

Die Nebenwirkungen können gravierend sein. Ein Medikament - Raptiva - verschwand sogar vom Markt, weil ihm Todesfälle zugerechnet wurden.

Damit kann man sagen, dass nur wenige Möglichkeiten einer ambulanten und auch wirksamen Therapie den Psoriasispatienten zur Verfügung stehen.

Man sollte auf seinen Harnsäurespiegel achten - ist dieser zu hoch, kann die Produktion der Fumarsäure in der Niere zusätzlich gestört werden. Dieser regelt die Neuproduktion der Hautzellen, die viel zu schnell von unten nach oben heranwachsen.

Die Ernährung ist ein weiteres Thema, aber eine direkte Psoriasisernährung gibt es - wie bei der Neurodermitis - auch nicht.

Psychosomatische Aspekte lösen oft die Psoriasis aus, sind auch Faktor von ständigen Schüben. Hier kann ambulant eingewirkt werden.

Ein gutes funktionales Immunsystem ist von Vorteil - die genannte Medikamentation mit Kortison oder Zytostatika schwächt es aber!

Wie bei der Neurodermitis, bei Asthma und Allergien, finden sich auch bei der Psoriasis immer wieder intensive Darmdysbiosen bei den Patienten, die es durch sanierende Maßnahmen wieder in eine Symbiose zu bringen gilt. In unserem Darms sind 85 %  von unserem Immunsystem angesiedelt.

Kuren am Toten Meer oder in Kliniken, die das Tote Meer nachahmen (TOMESA-Fachklinik Bad Salzschlirf und die PSORISOL-Klinik in Hersbruck) können vorübergehend Hilfe bringen.

Auch mit der Autohomologen Immuntherapie (AHIT) nach Dr. med. Horst Kief, Ludwigshafen, sind gute Erfolge mit diesem Verfahren dokumentiert.

Mit Homöopathie sind keine großartigen Erfolge bei der Psoriasisbehandlung dokumentiert. Wer hier positive Erfahrungen gemacht hat, darf sich gern einmal im Bundesverband vorstellig machen - wir würden uns freuen.

Heilbar ist die Psoriasis nicht, da eben eine Vererbung als rheumatoide Erkrankung gegeben ist.

Vorsicht ist mit Therapien geboten, die im Bereich der Paramedizin liegen - hier nennen wir einmal als Beispiel die Bioresonanztherapie - uns ist im Verband nicht ein einziger Fall bekannt geworden, dem bei einer vorliegenden Psoriasis mit dieser Behandlungsform Hilfe gebracht wurde.

In den von uns besonders empfohlenen Fachkrankenhäusern, die "Spezialkliniken Neukirchen" & das Zweithaus, die "Spezialklinik Rötz" in der bayerischen Oberpfalz und das Fachkrankenhaus "Schloss Friedensburg" in Leutenberg/Thüringer Wald erzielen bei der stationären Behandlung der Psoriasis gute und langfristige Erfolge, aber eben als stationäre Krankenhausbehandlung.

Mehr dazu sind in der Rubrik für "stationäre Behandlungen der Psoriasis" nachzulesen.

Für Fragen steht das Team der Bundesgeschäftsstelle gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf um Sie beraten zu können.