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Bakterielle Hauterkrankungen: Große Bandbreite möglicher Infektione

Bakterielle Hauterkrankungen gibt es in sehr vielen verschiedenen Varianten. Dabei ist eine normale bakterielle Besiedlung der Haut, dem größten Organ des menschlichen Körpers, völlig normal. Denn die winzigen Organismen tragen u. a. zur Immunabwehr bei. Wie an vielen Stellen im menschlichen Körper kann es aber auch an der Haut zu Infektionen durch Bakterien kommen.

Da die Haut die Schutzschicht des Organismus darstellt, kommt sie tagtäglich mit unzähligen Keimen in Berührung. In aller Regel führt dies aber nicht dazu, dass eine bakterielle Hauterkrankung entsteht. Ist die Haut allerdings vorgeschädigt, liegt eine Immunschwäche vor oder handelt es sich um eine besonders aggressive Bakterienart, kann es zu besagten Bakterieninfektionen kommen.

Welche bakteriellen Hautinfektionen gibt es?

Es gibt sehr viele bakterielle Hautinfektionen, weil es eben auch zahlreiche Bakterienarten gibt. Die Mehrzahl der Erkrankungen wird in diesem Zusammenhang von zwei Sorten ausgelöst, die auch am Rest des Körpers Probleme bereiten können:

  1. Streptokokken
  2. Staphylokokken

In selteneren Fällen können aber auch anderen Bakterienstämme für eine solche Infektion verantwortlich sein. Verbreitete bakterielle Hauterkrankungen sind:

  • Abszesse
  • Akne inversa
  • Erysipel
  • Follikulitis
  • Furunkel
  • Impetigo
  • Karbunkel
  • Lymphadenitis
  • Phlegmone
  • Scharlach
  • Staphylogenes Lyell-Syndrom
  • Zellulitis

Wie zu Beginn dieser Auflistung erwähnt, gehören Akne ebenfalls zu den bakteriellen Hauterkrankungen. Es handelt sich gar um die häufigste dermatologische Krankheit überhaupt. Obgleich durch Bakterien verursacht, sind Akne nicht ansteckend.

Auch der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) kann sich durch eine Hautinfektion äußern.

Wieso entstehen bakterielle Hauterkrankungen?

Eine Infektion entsteht immer dann, wenn der Organismus die Krankheitserreger nicht mehr in Schach halten kann. So auch bei den bakteriellen Hautinfektionen. Eine vorgeschädigte Haut, z. B. durch Entzündungen oder Verletzungen ist in der Regel anfälliger für eine Infektion.

Doch auch die folgenden Risikofaktoren begünstigen diese Krankheiten:

  • Immunschwäche
  • Diabetes mellitus
  • hohes Lebensalter
  • Durchblutungsstörungen
  • bestimmte Medikamente (u. a. Chemotherapie, Immunsuppressiva, Kortison)

Welche Beschwerden verursachen bakterielle Hauterkrankungen?

Da die Bezeichnung „bakterielle Hauterkrankung“ einen Oberbegriff für eine ganze Reihe an verschiedenen Krankheitsbildern darstellt, kann die Frage nach den Symptomen nicht einheitlich beantwortet werden. Die tatsächlichen Beschwerden hängen von der Grunderkrankung ab und unterscheiden sich teilweise erheblich.

Wie werden Hautinfektionen durch Bakterien diagnostiziert?

Auch die Diagnostik hängt maßgeblich davon ab, welche Erkrankung tatsächlich vorliegt. Grundsätzlich sollte man bei Verdacht auf eine bakterielle Hautinfektion zum Hautarzt (Dermatologen) gehen. In den meisten Fällen gliedert sich die Diagnostik in

  • eine ausführliche Patientenbefragung,
  • die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese),
  • körperliche Untersuchungen.

Manchmal genügt bereits ein fachkundiger Blick für die Diagnose. Mitunter sind aber weitere Untersuchungen nötig, z. B. die Entnahme einer Hautprobe.

Die richtige Diagnose ist die Voraussetzung dafür, dass im Anschluss daran die richtige Therapie eingeleitet werden kann.

Welche Therapie gibt es bei bakteriellen Hauterkrankungen?

Die Therapie hängt ganz maßgeblich davon ab, welche Erkrankung diagnostiziert wurde. Hier unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten mitunter ganz erheblich. Ein verbindendes Element bei bakteriellen Infektionen (nicht nur auf der Haut) ist aber die Gabe von Antibiotika. Diese unterbinden den bakteriellen Stoffwechsel und die Vermehrung der Krankheitserreger.

Wichtig ist zudem, dass – sofern vorhanden und durchführbar – Risikofaktoren so gut wie möglich vermieden werden. Auch eine sorgfältige, aber keinesfalls übertriebene Hautpflege kann vor solchen Erkrankungen schützen. Bei Verletzungen gilt, dass diese möglichst gut gereinigt und abgedeckt werden sollten, um das Eindringen krankmachender Bakterien zu verhindern. 

 

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